Humanistischer Verband Oldenburg
Willkommen bei den Oldenburger Humanisten!
Der Humanistische Verband Niedersachsen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist als Weltanschauungsgemeinschaft im Sinne des Grundgesetzes den Kirchen gleichgestellt. Er führt die über 150-jährige Tradition der freigeistigen Gemeinschaften Norddeutschlands fort.
Die Tradition der Oldenburger Gemeinschaft reicht bis zum Jahr ihrer Gründung 1950, zunächst als Ortsgemeinschaft Oldenburg der Vereinigung für freigläubige Feiergestaltung e.V., Hamburg.
Vernunft und Menschlichkeit.
Mehr braucht es nicht, um ein gutes Leben zu führen.
Humanisten haben eine weltliche Auffassung vom Leben und von der Welt, sie beteiligen sich an ethischen Diskursen in allen gesellschaftlichen Bereichen und vertreten die Interessen religionsfreier Menschen.
In diesem Sinne wird sich der Humanistische Verband in Zukunft noch stärker am öffentlichen Diskurs und am kulturellen Leben Oldenburgs beteiligen. Wer unsere weltliche Auffassung vom Leben teilt und Lust hat, uns dabei zu unterstützen, ist dazu herzlich eingeladen.
Von der "Übermorgenstadt" zur Jugend
Die Aktivitäten des vergangenen Jahres 2009 waren geprägt von den drei erfolgreichen Vorträgen zur Stadt der Wissenschaft im PFL.
Wurde der erste Vortrag von Amardeo Sarma im Mai zum Thema „Wissenschaft gegen Aberglaube“ schon gut besucht, so gilt dies besonders für die Folgevorträge von Prof. Dr. Thomas Junker („Wer hat Angst vor Charles Darwin“) und Dr. Michael Schmidt-Salomon zum Verhältnis von Moral, Ethik, Humanismus und Religion. Peter Reichl, Vizepräsident der Humanistischen Akademie Niedersachsen, sprach die Grußworte und führte durch die immer angeregten, aber sachlichen Diskussionen am Ende der Vorträge, die einen wesentlichen Reiz der Vortragsreihe ausmachten.
Aber auch der seit 2007 regelmäßig organisierte „Humanistische Gesprächskreis“ im PFL hat sich als ein Ort des Austauschs über Themen rund um den Humanismus etabliert, dessen Diskussionen bis zum anschließenden Kneipengang noch lange nicht beendet sind.
Das Jahr 2010 soll nun ganz im Zeichen der Jugend stehen. Aktuelle Vorbilder sind die Humanistische Schule Bremen, die nach der Entscheidung des Bremer Verwaltungsgerichts voraussichtlich noch in diesem Sommer ihre Arbeit aufnehmen wird, sowie die zwei bereits eröffneten Kinderkrippen in Hannover und Garbsen, denen weitere u.a. auch in und um Oldenburg folgen sollen. Weiterhin wird Oldenburg eine Schlüsselrolle bei der geplanten Einführung der Humanistischen Lebenskunde als Alternative zum Religionsunterricht in niedersächsischen Grundschulen spielen. Ganz weit oben steht die Wiederbelebung der Jugendarbeit, einschließlich der Durchführung einer Jugendfeier – der Humanistischen Jugendweihe - in Zusammenarbeit mit benachbarten Ortsverbänden im Frühjahr 2011.
All dies macht deutlich, dass der rege Austausch zwischen den Ortsverbänden in ganz Weser-Ems inzwischen weit über die gemeinsamen philosophischen Frühjahrs- und Herbsttagungen hinausgeht und dem Verband neue Perspektiven eröffnet.
Regelmäßiger Gesprächskreis
Einmal im Monat treffen sich Mitglieder und interessierte Gäste im Kulturzentrum PFL, um über wechselnde Themen zu diskutieren, wie z.B. ’Wie religiös sind die Deutschen tatsächlich?’, ‚Das Schulfach Humanistische Lebenskunde’ , 'Jenseits von Gut und Böse' und 'Buddhismus'.
Wir setzen uns in einer angenehm offenen Atmosphäre durchaus kontrovers und kritisch mit weltanschaulichen und gesellschaftlichen Themen auseinander. Diese Treffen bieten aber auch Interessierten eine gute Möglichkeit, uns und unsere Ansichten besser kennen zu lernen. Wenn Sie auch einmal reinschnuppern wollen, melden Sie sich einfach vorher kurz bei uns per E-Mail oder Telefon.
Die Termine für 2010 sind:
13.01. - 10.02. - 10.03. - 14.04. - 12.05. - 09.06. - 11.08. - 08.09. - 13.10. - 24.11.
jeweils um 19:00 im kleinen Clubraum des Kulturzentrums PFL, Peterstraße 3.

